Beitrag von Osthessen Zeitung vom 22.03.2026
Großenlüder (pf) – Ganz wenig lief bei den Handballerinnen der HSG Großenlüder/Hainzell am Samstag in der Frauen-Oberliga Nord zusammen: Das Team kassierte eine 20:35 (9:18)-Heimpleite gegen Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II.
Und Großenlüders Trainer Liviu Pavel brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir konnten leider nicht an die Leistungen zuletzt anknüpfen. Es gibt solche Tage. Wir müssen nach vorne schauen und einsehen, dass der Gegner heute besser war“. Von Beginn an lief die HSG den Gästen hinterher, was vor allem am Torwartspiel von Bad Wildungen lag: „Sie standen mit 6:0-Abwehr davor und die Torfrauen haben gehalten wie die Weltmeister. Die träumen heute Nacht noch von den Paraden“.
Aus diesen Paraden entstanden Gegenstöße, die die HSG Großenlüder/Hainzell gegen die großgewachsenen Gäste nur schwer verteidigen konnte. Mit einer kleinen Umstellung zwischenzeitlich wurde es zwar etwas besser, aber nicht so, wie sich Trainer Pavel das vorgestellt hatte. „Ich habe dann ein bisschen durchgewechselt, damit alle ihre Spielanteile bekommen“, sagte der Coach hinsichtlich des deutlichen Ergebnisses: „Wir hätten noch fünf Stunden spielen können und nichts bewegt“.
Großenlüder/Hainzell: Frodl, H. Möller, Sippel, Hartmann, Bickert, Klitsch, L. Möller (2), Dietrich, Heger (2), Peppler (8/2), Kaub (2), Schwarz (4), Schmitt, Feldmann (1/1), Elsing (1), Otterbein.
