Beitrag von Osthessen Zeitung vom 28.01.2024

Osthessen (pf) – Was war das für eine Spannung, die in der Luft lag: Diesmal konnten die Handballerinnen der HSG Großenlüder/Hainzell das bessere Ende für sich behalten in der Frauen-Landesliga und siegten im Heimspiel gegen Wesertal mit 37:36 (17:19). Derweil verlor die TG Rotenburg das Kellerduell beim TuSpo Waldau.

HSG Großenlüder/H. – HSG Wesertal 37:36 (17:19)

Vergangene Woche war es noch ein Tor weniger, das die HSG Großenlüder/Hainzell bei Zwehren/Kassel machte. Nun war es andersherum, den knappen Sieg gegen Wesertal verdiente sich das Team von Trainer Holger Hölzinger: „Zum Schluss war es vielleicht ein bisschen glücklich, aber wir haben 60 Minuten gefightet“, berichtete der Trainer. Seine Mannschaft rannte gerade Ende des ersten Durchgangs einem Rückstand hinterher, es war eine schwache Phase, als die Lüdertalerinnen mit 14:12 (18.) führten, es dann zur Pause aber plötzlich 17:19 stand. Doch Hölzingers Team steckte nicht auf und kämpfte sich schnell zurück. Gerade die Passgenauigkeit half seiner Mannschaft, die Abläufe passten „und das Entscheidungsverhalten war überragend. Auch die Abschlussquote war besser als in den letzten Spielen“, so der Trainer. So verdiente sich die HSG den Heimsieg trotz einem dezimierten Kader.

Großenlüder/Hainzell: Hartung, Lehmann (6), Klitsch (4), Schenk, Frank, Wertmüller, Reith (5), L. Hölzinger (5/4), Schmitt (7), Gering (1), Bruhn (9), K. Hölzinger.

TuSpo Waldau – TG Rotenburg 22:20 (15:8)

Diese Niederlage im direkten Duell gegen den Keller-Konkurrenten tat der TG Rotenburg weh: Die Gäste kamen überhaupt nicht rein ins Spiel und erzielten gerade einmal einen Treffer in den ersten 13 Minuten. So stand schnell ein 1.6-Rückstand, dem die TGR durchweg hinterherlaufen musste. In der ersten Halbzeit konnte Rotenburg gar nicht weiter verkürzen, erst nach der Pause raffte sich das Team nochmal auf und kam durch einen 4:0-Run auf 12:15 heran. Noch enger wurde es mit Anbruch der Schlussviertelstunde, als die TGR, angeführt von Fabienne-Dorothee Grützmacher und Anette Lusky, plötzlich auf 16:17 verkürzen konnte. Das nahm Waldau aber als Weckruf und legte nochmal eine Schippe drauf, die Gastgeberinnen zogen wieder auf drei Tore davon und waren nicht mehr einzuholen.

Rotenburg: Horn, Gondermann, Grützmacher (6), Lusky (7/3), Hollstein (3), Groth, Stiefel, Pippert, Dickhaut, Knoth, Burau (1), Grunwald (3), Waffenschmidt, Eimer.

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